Betrieb
Auftragsannahme, Werkstattplanung, Lager, Termine und Dokumentation.
Zum Einstieg
Der Werkstattbetrieb entscheidet sich nicht an der Hebebühne, sondern an der Annahme. Was dort in fünf Minuten nicht sauber erfasst wird — Symptom, Vorgeschichte, Freigabegrenze, Erreichbarkeit des Kunden —, kostet später eine halbe Stunde Telefon und im schlechtesten Fall ein Fahrzeug, das steht, weil niemand eine Entscheidung treffen darf.
Die zweite Größe ist die Planung. Sie scheitert fast immer an derselben Annahme: dass Arbeiten so lange dauern, wie sie dauern sollen. Die Streuung ist der Normalfall, nicht die Ausnahme — zwei Fahrzeuge derselben Baureihe sind zwei verschiedene Aufträge, sobald eine Schraube fest sitzt. Ein Tag ohne Puffer ist deshalb kein voller Tag, sondern ein zerbrechlicher.
Dazu kommen Lager und Dokumentation. Welche Teile lohnen sich vorzuhalten? Wann wird nachbestellt? Was muss zu einem Auftrag festgehalten sein, damit er in zwei Jahren noch erklärbar ist? Die Artikel dieser Rubrik behandeln jede dieser Stellen einzeln — mit dem Blick darauf, was den Tag im Betrieb tatsächlich umwirft.
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